Hilfe, die ankommt!          

 

Kleine Projekte mit großer Wirkung

 

Es hat uns immer wieder bei unseren Besuchen betroffen gemacht, wenn  Menschen durch ihre Erkrankung ein besonders hartes Schicksal tragen mussten. Bitter war die Erkenntnis, dass dort oft nur eine - für unsere Verhältnisse - unglaublich kleine Summe Geld fehlt, um deren Schicksal abzuwenden.

 
In erster Linie denken wir an viele Frauen, die durch die Schwere ihres Alltages an einem Gebärmuttervorfall leiden. Für uns kaum noch vorstellbar, prolabiert ( rutscht) bei diesen Frauen durch die jahrelange schwerste Arbeit und die vielen Geburten die Gebärmutter aus der Scheide heraus. Dieser Zustand ist in Deutschland völlig untragbar und würde sofort operiert werden. In Äthiopien fehlt es diesen Betroffenen an den nötigen finanziellen Mitteln. Die Folgen dieser Erkrankung sind permanente Schmerzen und Ausschluss aus dem sozialen Leben.


 


 

Wir haben einen Weg gefunden, diesen Frauen Hilfe zu leisten. Mit                40 gespendeten Euro können wir organisieren, diese Frauen in die Klinik nach Attat zu bringen und dort operieren zu lassen. Danach können sie wieder am normalen gesellschaftlichen Leben teilnehmen. 40€ - für uns eine erschwingliche Dimension, für viele Menschen in Äthiopien eine Utopie. 

In ähnlicher Weise verhält es sich mit der Erkrankung des grauen Stars:              wir Deutschen kennen die zunehmende Eintrübung der Linse, die meist in fortgeschrittenem Alter die Sehfähigkeit beeinträchtigt. Bei völliger Eintrübung kann man nur noch grob zwischen hell und dunkel differenzieren. Im äthiopischen Hochland bei fast 3000m Höhe trifft dieses Schicksal leider auch viele junge Menschen, die zunehmend blind und hilflos werden.

                                          

Auch hierfür konnten wir ein Hilfsprojekt starten: die Betroffenen  werden in die Klinik nach Wolisso gesandt, wo sie für eine Summe von  35 € operiert werden - und im Anschluss daran können sie wieder sehen.  Mit sehenden Augen wieder eigenständig durch das Leben gehen können, wenn man zuvor beinahe blind war, und das für nur 35 €; welch ein Glück.

In den drei Kliniken wird die Umsetzung durch die Ordensschwestern koordiniert, unser Verein finanziert diese beiden Projekte. Vielen Menschen konnte bereits geholfen werden, so viele Menschen sind glücklich! Die Möglichkeit, dass ein deutscher Mitbürger allein durch seinen Spendenbeitrag einem anderen Menschen wieder eine Chance zu  einem eigenständigen, würdevollen Leben geben kann, ist faszinierend.   

 

dass man mit so wenig Geld so viel erreichen kann...  

                                           unglaublich, aber doch wahr